03.09.2009 Ausdauertraining verlangsamt den Alterungsprozess

Wer über einen längeren Zeitraum Ausdauertraining betreibt, dessen Zellen altern langsamer, als dies bei Menschen, die keinen Sport treiben, der Fall ist. Das ist das Ergebnis einer Studie mit deutschen Leistungssportlern, die beim Europäischen Kardiologenkongress in Barcelona präsentiert wurde, wie die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie in einer Presseinformation mitteilt. „Das ist die erste Studie, die den Nutzen von lebenslangem Training im Hinblick auf den Alterungsprozess von Gefäßzellen beweist“, so Studienleiter Dr. Christian Werner vom Universitätsklinikum des Saarlandes.
Schützende Wirkung auf Leukozyten-Telomere
Einen positiven Einfluss hat die körperliche Betätigung, wie die Studie zeigt, unter anderem auf die Telomere der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Telomere sind jener Teil der Chromosomen, die das Genom schützen. Mit jeder Zellteilung werden sie kürzer, bis sie schließlich nicht mehr funktionsfähig sind und der programmierte Zelltod eintritt.
Im Rahmen der aktuellen Sportlerstudie der Universitäten Homburg und Saarbrücken wurden die Leukozyten-Telomere von 104 Profisportlern, die regelmäßiges Ausdauertraining machen und an Wettbewerben teilnehmen, mit denen nicht sportlich aktiver Personen verglichen. Wie es in der Presseinformation heißt, scheint das Ausdauertraining dazu beizutragen, dass die Telomere besser vor dem Abbau geschützt sind und somit die betroffenen Zellen langsamer altern.









